Nordic Cup in Lillehammer – Saisonabschluss auf Olympiabahn

Wie schon im vergangenen Jahr waren auch in diesem Winter wieder Breitensportler zum Nordic Cup im norwegischen Lillehammer eingeladen. Insgesamt folgten rund 20 Sportler sowie Betreuer und Freunde der Einladung. Darunter befanden sich auch sechs Rodler aus Sachsen-Anhalt.

Die Anreise erfolgte am Mittwoch – je nach Gruppe mit Flugzeug, Auto oder Fähre. Noch am selben Abend stand bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Für viele ging es dabei zunächst darum, sich wieder an die Bahn zu erinnern: Erst zum zweiten Mal waren die Sportler auf der Olympiabahn von Lillehammer unterwegs, und anders als auf den deutschen Bahnen sitzt hier noch nicht jede Kurve automatisch.

Die Devise lautete: spät und spitz anfahren und das in jeder Kurve – leichter gesagt als getan. Jeder kleine Fortschritt wurde daher umso mehr gefeiert. Passend dazu brachte es Trainer Jan Eichhorn vom „Veteranen-Betreuerteam“ auf den Punkt: „Eine neue Bahn ist wie ein Puzzle, das man sich Stück für Stück zusammensetzen muss.“

In den folgenden Tagen absolvierten die Sportler drei weitere Trainingseinheiten von den jeweils gewünschten Starthöhen und arbeiteten weiter daran, ihre Linien zu verbessern.

Rennen am Samstag

Niklas Pietsch (RC Blankenburg) konnte sich im Training die offizielle Starthöhe für den Nordic Cup erarbeiten und nahm am Samstag am Hauptrennen teil. Dort traf er unter anderem auf starke internationale Konkurrenz wie Svante Kohala (Olympiateilnehmer, Schweden) und Rasmus Moberg (Weltcup-Teilnehmer, Schweden). Mit zwei sehr guten persönlichen Läufen belegte Pietsch am Ende einen starken 7. Platz.

Die übrigen Harzer Sportler starteten von ihren gewählten Starthöhen und nahmen am sogenannten „0-Race“ teil. In dieser besonderen Wertung geht es nicht um die schnellste Zeit, sondern um möglichst gleichmäßige Läufe. Dadurch können unterschiedliche Starthöhen und Altersklassen gemeinsam gewertet werden.

Hier setzte sich Ralf Gohritz (SV Ilmtal Manebach) mit einer Differenz von nur drei Zehntelsekunden zwischen seinen Läufen vor Michael Six (SSV Fortschritt Lichtenstein) und Yasmin Kochan (Dresdner SC) durch. Die Brüder Johannes und Gregor Streitenberger sowie Doreen Ohle (alle RC Blankenburg) reihten sich mit weniger konstanten Fahrten in die Wertung ein.

Sturz zum Saisonende

Für Susette Vouilléme (Schierker RBV) sollte das Rennen eigentlich mit einer guten Fahrt zum Saisonabschluss enden – zumal der vorherige Lauf sehr gut gelungen war. Nach einem Fahrfehler in der Ausfahrt von Kurve 13 traf sie jedoch den Einfahrtshuckel vor Kurve 14 und stürzte. Glücklicherweise blieb es bei kleineren Blessuren – nichts, was Voltaren, Eis und etwas Geduld nicht heilen können.

Gelungener Saisonabschluss

Insgesamt war es wieder eine schöne Woche mit vielen Fahrten, neuen Erfahrungen und guter Stimmung auf und neben der Bahn. Ein großer Dank geht an die RennsteigHelden für die Organisation und Kommunikation mit dem Veranstalter.

Damit geht eine erfolgreiche Wintersaison zu Ende – allerdings nur kurz:
Im Harz steht bereits in knapp 3 Wochen der nächste Wettkampf an. Beim mittlerweile traditionellen Osterpokal geht es dann mit dem Sommerschlitten weiter.


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